Der ultimative Tipp, wie kein einziger Fehlkauf in Deiner Messe-Tüte landet

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Den ganzen Tag auf der Messe rumgerannt, Tüten voll, und am Ende fragst Du Dich, warum schon wieder ein Halfter in der Tüte gelandet ist? Oder bist Du eher diejenige, die sich vornimmt, so viele Vorführungen wie möglich zu sehen, und hinterher war es doch nur eine, an der Du zufällig vorbeigelaufen bist? Hier kommen die ultimativen Tipps, damit genau das Dir nicht passiert.

1. Wenn Du shoppen willst, dann miss vorher Dein Pferd aus. Schreibe Dir alle Größenmaße im Stall auf: Deckenlänge, Röhrbeinumfang und –länge, miss eine perfekt passende Schabracke in ihrer Länge aus, damit Du genau so eine wieder findest. Pack das Maßband ein, das brauchst Du!

2. Wenn Du vor allem gucken willst: Es funktioniert niemals, vor Ort einfach zu schauen, wer gerade dran ist. Nimm dir vorher ein bisschen Zeit, und pick’ Dir zwei, maximal drei Dinge heraus, die Du sehen willst. Um die herum legst Du dann alles, Einkäufe, bummeln, Crepes essen. Denk daran: Es dauert, von Halle 1 zu 11 zu rennen!

3. Wenn Du was essen musst: ziemlich leckere Sachen gibt’s in der Galeria, ich kann den schwarzen Burger empfehlen. Das Brot ist rabenschwarz, weil es mit Johannisbeeren eingefärbt ist, dazu gibt’s einen Rote-Beete-Bratling (veggie) oder Tofu (vegan). Allerdings: es ist verdammt laut da und es ist jetzt nicht wahnsinnig gesellschaftsfähig, so ein Ding da zu essen, sie sind nämlich riesig. Leiser, dafür aber mit der Atmosphäre von Raststätten, sind die Cafe-Restaurants an den Eingängen bzw. in manchen Hallen.

4. Das Geheimnis von Schabracken und Halftern ist übrigens das gleiche, wie das von Schuhen: So etwas einzupacken, macht mit Sicherheit kurzfristig glücklich, weil es 1. Schnell verändert und 2. Die Trefferquote des Passens sehr hoch ist. Bei Reithosen sieht mal der Hintern dick aus, mal ist der Bund zu hoch, mal zu niedrig. Nicht so mit Schuhen: kein Mensch schimpft über seine Schuhgröße (gut, außer man trägt vielleicht 45) oder will daran etwas verändern (wie auch!). Genauso ist das mit Halftern: „Der trägt WB“ steht fest. Ob Pferd jetzt den geschwungenen Sattelgurt mag oder nicht, ob der besser in Größe 55 oder 65 sitzt – das ist ja viel schwieriger. Und hat auch gar nicht sooo einen großen optischen Effekt. Übrigens habe ich sehr viele verzückte Schabrackenkäufer beobachtet: Da musste die Oma die Schabracke hoch halten, damit die Enkelin ein Handyfoto davon machen konnte, da spinksten Leute super happy in ihre Tüten und riefen verückt ‚ist die nicht schön’?

5. Das neueste It-Piece ist ein Halsring. Immer mehr Leute haben so einen für irgendwelche Vorführungen drauf, und es gibt sie auf der Equitana an jeder Ecke zu kaufen. Wir haben auch einen mitgenommen – wer mit Tochter in die HopTopShow geht, kommt wohl kaum darum herum!