Die drei wichtigsten Lehren von Kurd Albrecht von Ziegner

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Kurd Albrecht von Ziegner zählt zu den Altmeistern, die heute noch die reine Lehre der Heeresdienstvorschrift von 1912 vertreten, die als Vorlage für die ersten Richtlinien diente. Der  Ausbilder, der sich unter anderem mit seinem Hangbahntraining einen Namen gemacht hat, hat sein Wissen in Bücher, Filme und Schriften verpackt. Doch die Essenz des ganzen ist kurz und gut: Es sind drei Lehrsätze. Diese stellen wir heute vor. 

1. Ein Verhältnis zum Pferd entwickeln

In seinen Worten: "Dass man ein Pferd von Herzen gern hat - das geht über, und man wird es zurück bekommen."

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2. Dem Regelwerk entsprechend ausbilden

In seinen Worten: "Bei der Ausbildung den Regeln entsprechen, so wie wir sie aus der Kavallerie mal gelernt haben, und wie sie in der HdV12 verankert und in den Richtlinien weitergeführt sind."

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3. Kein Zwang, keine Unterordnung

In seinen Worten: "Es ist wichtig, dass kein Zwang ausgeübt wird. Es kommt darauf an, die Mitarbeit des Pferdes zu erreichen." Der Mensch soll sich "das Pferd als Partner erwerben", und wenn der Sattel herangetragen wird "soll das Pferd freudig gucken und wiehern, anstelle 'ach Du liebe Zeit' zu denken, und dem Reiter den Hintern zuzudrehen."

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Seine Ausbildertätigkeit hatte einen Schwerpunkt in den USA. Dort erschienen auch Bücher, und von Ziegner beeinflusste eine ganze Reitergeneration.