Weshalb wir Reiter für Afrika unterstützten

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Nikolaustag! Für uns die Gelegenheit, mal zu erzählen, warum wir das soziale Projekt von Uta Gräf unterstützen. Es heißt Reiter für Afrika. Mit Film - denn wir haben uns das auch schon mal vor Ort in Tansania angesehen. 

Über den Tellerrand schauen, das ist etwas, das viele guten Ausbilder auszeichnet. Unvoreingenommen gucken, was andere so machen und abwägen, ob es sinnvoll wäre, davon etwas ins Training zu integrieren. 

Heute ist Nikolaustag, und daher wollen wir hier im pferdiathek-Magazin noch weiter über den Tellerrand schauen. Denn so einige Pferdeleute machen jenseits der Vierbeiner Dinge, die wirklich unterstützenswert sind. 

Das Projekt „Reiter für Afrika“ ist so etwas. 

„Das, was wir tun, ist aktive Fluchtprävention!" sagt Friederike Heidenhof, die Gründerin der Aktion. Meint: In armen Ländern Perspektiven möglich machen. In ihrem Fall ist das Tansania. Sie kann von Kindern erzählen, die sie einst mit glasigem Blick in Wellblechhütten sitzen sah, die nicht wussten, woher die nächste Mahlzeit kommen sollte. Und die inzwischen eine Ausbildung absolviert haben, als Lehrer in der Grundschule ihres Projektes arbeiten. Weil sie aufgefangen wurden. Weil sie über Reiter für Afrika ein Zuhause, regelmäßiges Essen, Ansprache und eine Ausbildung erhalten haben.

Was hat das alles mit Pferden zu tun?

Nun, die Gründerin von Reiter für Afrika und Partnerschaft für Afrika (zwei Namen, ein Verein) ist Friederike von Heidenhof, die Co-Autorin und Freundin von Uta Gräf. 

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Unterstützt seit Jahren das Projekt: Uta Gäf.
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Jeder Euro hilft.

Ihr Pferd ist auch in einigen Direkt-am-Viereck-Filmen zu sehen, es ist Lawrence, der große Fuchs. Und wenn man jemanden kennt, der so ein Projekt vorantreibt, mit aller Energie, dann fühlt sich das einfach anders an. Alle Verwaltungskosten werden über Ehrenamtler und Vorstandsmitglieder abgefangen, und zwar „von der Briefmarke über den Flyer bis zum Flug!“. Alle Einnahmen gehen direkt an die Kinder. An ein Waisenhaus, eine Grundschule, an Behinderte und im Moment in den Bau einer weiterführenden Schule.

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Viele Unternehmen in der Pferdeszene unterstützen diese Initiative. Durch Patenschaften oder Spenden. Uta Gräf und ihr Mann Stefan Schneider in aller erster Reihe, außerdem Reitsportmode-Hersteller, Verbände und andere Reiter. Es kommt aber auf jede kleine Summe an – „Ich muss um jede 20 Euro kämpfen“, sagt Friederike Heidenhof. Sehr hilfreich sind auch Spendenaktionen von Vereinen und Stallgemeinschaften.

Elisabeth Vogel, die im Familienunternehmen pferdia fürs Marketing zuständig ist, arbeitete eine zeitlang auch in Friederike Heidenhofs Projekt in Tansania. Sie konnte sich mit eigenen Augen davon überzeugen, dass hier gute Arbeit geleistet wird. Hier sind einige Filmaussschnitte, die sie von dort mitbrachte:

Dieser Artikel ist ein Beitrag zur Aktion „Bloggerparade Reiter für Afrika“. Was andere Onlinemagazine und Blogger dazu geschrieben haben, ist hier nachzulesen.