Die 10 ungewöhnlichsten Bilder im Kopf zum besseren Reiten

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Diese Reitbilder könnten der Schlüssel zu Deinem Aha-Erlebnis sein. Dabei gilt: es muss sofort Klick machen. Wenn nicht, ist es das falsche Bild für Dich. Macht nichts, einfach ausprobieren!

Das mit den Reitbildern ist so eine Sache. Erst letztens beim Reitkurs mit Elaine Butler bei uns daheim verzweifelte ich fast an dem Bild, mein Oberschenkel solle Saugnäpfe haben, wie die Arme eines Oktopus. Das Bild sollte mir helfen, das Pferd beim Schenkelweichen sicherer zu führen. Ich checkte es nicht. Erst, als wir in einer Körperübung diesen Bewegungsablauf trocken übten, merkte mein Körper, was gemeint war. Das Bild ist nicht schlecht. Aber nicht jedes Bild funktioniert für jeden Menschen. Der Kaffeefilter, der unten in der Auflistung ist – der erschloss sich mir sofort. So soll es sein: Im Idealfall verschafft dem Reitschüler ein Bild ein Aha-Erlebnis. Und das ist genial. Hier ist eine Sammlung der zehn ungewöhnlichsten Bilder beim Reiten:

 

  1. „Das Korsett zuschnüren!“ sagt Elaine Butler, wenn sie sich mehr Rückenstabilität vom Reiter wünscht. Das soll dieser muskulär tun, zum Beispiel beim Übergang vom Galopp in den Trab (natürlich neben noch so einigen anderen Dingen). 

 

  1. „Den Kaffeefilter nach unten drücken!“ Spielt auf diese Kaffeekannen an, in die das Pulver lose gegeben wird, und bei denen man dann einen Stab, an dem ein Sieb ist, nach unten drücken muss, um Kaffee zu erhalten. Diese nach unten drückende Bewegung braucht man im Galopp im Rumpf, um im Pferd statt auf dem Pferd zu sitzen. Das Kaffeesieb habe ich bei Hannah Engler kennengelernt, die nach Mary Wanless unterrichtet und mit Elaine Butler schon mal als Co-Teacher arbeitet (bei unserem letzten Kurs nämlich!). 

 

  1. „Sitzt Deine Brille auf dem Brustbein?“ Dieses Bild stammt von Blogleserin Doris, ich habe nämlich kürzlich danach gefragt, welche guten Bilder ihr so verwendet. Ihr half das, in Wendungen nicht nur den Kopf zu drehen, sondern den Rumpf. 

 

  1. „Das Pony hat ein Einhorn, und das muss in die Richtung zeigen, in die es gehen soll!“ Dieses Bild ist auch von Hannah Engler, das nutzt sie im Kinderreitunterricht – und es funktioniert ziemlich genial. 

 

  1. „Dein Becken ist eine Suppenschüssel, und es soll so gut positioniert sein, dass keine Suppe herausschwappen kann!“, das nutzen diverse Trainer – zurecht! 

 

  1. „Die Scheinwerfer herunterblenden!“ – meint, dass die Reiterin sich nicht so in die Brust werfen soll, schützt also vor dem Hohlkreuz. Auch ein Elaine-Butler-Spruch.

 

  1. „Stell Dir vor an Deinen Knien sind Taschenlampen befestigt, und die leuchten Dir den Weg“. Hilft gegen die Gefahr, dass der Oberkörper etwas anderes tut, als der untere Rumpf. Kann das bessere Bild sein, als beispielsweise die Taschenlampe am Bauch oder die Brille am Brustbein zu haben, kommt auf den Reiter an. Auch aus dem Mary-Wanless-System, ich kenne es von Elaine Butler.

 

  1. „Mein Brustbein ist leicht“. Das hilft Blogleserin Heinke, den Oberkörper müheloser aufzurichten.

  

  1. „Stell’ Dir vor, Du schiebst einen Einkaufswagen vor Dir her“ – das ist ein Bild von Hannah Engler, dass den Reiter bei Tempovariationen im Trab dabei helfen kann,  dies aus dem eigenen Rumpf heraus zu fördern, genauer aus dem Brustbeinbereich.


  2. „Mach die Zehen weit wie eine Bärentatze!“. Das Bild stammt von Blogleserin Katrin O., und es hilft ihr, mit dem Fuss viel Platz im Steigbügel einzunehmen und so den Absatz besser federn zu lassen.